düdüdüdüdü doing-doing doing krschtschlkrschtschlkrschschschsch
nach so viel zeit zum ersten mal wieder. fast vergessen, und doch unvergänglich eingeprägt in gehörgang und fingerspitzen. komisch erst, den laptop mit dem telefonkabel zu verbinden, erinnert eher an matrix als an real-existierendes internet. und dann das wählgeräusch, düdüdüdüdü– ach ja, da war was. so hat sich das angehört, was früher aus dem lustig leuchtenden kasten namens modem kam. fast vergessen wird mir doch etwas warm ums herz, ein nostalgischer moment, mit spannung aufs weitere - wie war das noch, das ging doch weiter! - doing-doing doing, ja genau, die töne springen auf und ab, es klingt so vertraut und war doch so vergessen, irgendwie niedlich und ziemlich erheiternd. doch dann geht es erst richtig los, und damit auch die spannung - krschtschlkrschtschl, wird das geräusch halten? baut die verbindung sich auf? krschschschsch… hachja.. die weiten des netzes.. besser kann man sie akustisch nicht abbilden, besser kann man sie gar nicht abbilden. es ist wie aufatmen, da ist sie, die nabelschnur zur welt, die verbindung steht, der austausch kann losgehen, nur klein-klein zwar, große dateien sind nicht zu fassen, aber sie ist da, die große, weite, digitale welt.. und sie paßt immer noch durchs telefonkabel. wie sie sich nur vom breitband auf die kleine größe eines kabels schrumpfen läßt? so vertraut und so nostalgisch. und doch so eine freude, hier wieder am stillen, großen, unhörbar verläßlich breiten dsl-anschluß zu sitzen!
20. März 2008 at 21:13
düdüdüdüdüsososososososoftftftftftftftftftftauauauauauauauauauvrvrvrvrvrvrvrvrvrvrvrvrihihihihihi