faszinierend

am internet, nein der blogosphäre, ist für mich diese wunderbar anarchistische seite. gewisse realitätszwänge können elegant aufgehoben und beengendes in freiraum (freuraum?) gewandelt werden.

nun bin ich ja eine weile weggewesen, und habe jetzt - sicherlich recht spät - bei meinen lesenden spaziergängen ein blog gefunden, das bestimmt so einige lang vor mir gefunden haben. aber was ist schon zeit. für mich jedenfalls ist dieses blog genau das wunder der blogosphäre - dass die dinge hier sich selbst ‘von unten’ organisieren (lassen) und nicht hierarchisch von oben formiert werden. so kann es gespräche geben, wo kein kontakt möglich ist. es kann austausch geben, wo reserviertheit und abwendung selbstverständlich erscheint. und plötzlich wirkt nicht dieser austausch undenkbar und bizarr - statt dessen sieht die gewohnte realität unglaublich aus und so irre, wie sie eigentlich ist. also, das ist meine leseempfehlung. keine großen medien, keine lösungen, keine aufbereitung der tagespolitischen lage - einfach menschen. und absurdistand um sie herum. vielen dank für die verrückung des blickwinkels.

Life must go on in Gaza and Sderot

und wer sich ein wenig an der revolution von unten beteiligen will, kann erst mal auf die gute alte unterschrift zurückgreifen.

call for a One Month cease fire

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